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Arzt von Michael Jackson plädiert auf 'nicht schuldig'

Veröffentlicht: 8 Februar 2010 19:54
Verändert : 9 Februar 2010 13:43

LOS ANGELES - Michael Jacksons früherer Leibarzt, Conrad Murray, wird vor Gericht wohl auf "nicht schuldig" plädieren.

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Das meldet der Internetdienst TMZ.com. Gegen ihn ist am Montag Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben worden. Murray soll noch heute einem Richter in Los Angeles vorgeführt werden. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Arzt dann bis zu vier Jahre Haft.

Endloser Prozess befürchtet

Murrays Anwälte rechnen nach eigenen Angaben mit einem langen Verfahren. Es werde "Bände von Beweismitteln und Zeugenberichten" der Anklage geben, die von eigenen Experten analysieren werden müssen, stellte Flanagan im Interview mit der US-Zeitschrift People in Aussicht.

Murray war gleich nach dem Tod Jacksons ins Visier der Polizei geraten. Die Ermittler durchsuchten wiederholt Praxisräume des Arztes und konfiszierten dabei Computer und Unterlagen.

Ursprünglich sollte Murray schon am Freitag vor Gericht erscheinen, doch die Anklageerhebung wurde kurzfristig verschoben.

Propofol-Vergiftung

Nach dem überraschenden Tod Jacksons im vergangenen Juni hatte Murray eingeräumt, den Popstar mit starken Medikamenten - darunter das starke Narkosemittel Propofol - behandelt zu haben.

Dem Totenschein zufolge starb der "King of Pop" an einer "akuten Vergiftung" mit Propofol. Murray hatte dem 50 Jahre alten Jackson am frühen Morgen des 25. Juni etliche Beruhigungsmittel gegeben, die dem Star zum Verhängnis wurden.

© dpa/kava
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