Vorwurf der Kinderarbeit gegen WM-Fanartikelhersteller
| Veröffentlicht: | 3 Februar 2010 17:53 |
| Verändert : | 3 Februar 2010 17:57 |
JOHANNESBURG - Wenige Monate vor der Fußball-WM in Südafrika gerät der Haupthersteller von Fanartikeln wegen des Vorwurfs von Kinderarbeit unter Druck.
Der Hauptlizenznehmer Global Brands Group will nun die Produktionsbedingungen bei der Herstellung des Leoparden-Maskottchens in einer Fabrik in China untersuchen lassen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Die Global Brands Group habe zur Aufklärung der Vorwürfe einen unabhängigen Sachverständigen engagiert, der die Produktionsbedingungen bei dem Hersteller in China unter die Lupe nehmen werde.
13 Stunden Schichten
Im vergangenen Monat hatten britische Medien berichtet, dass in der chinesischen Fabrik Jugendliche Schichten von 13 Stunden Dauer schieben und dafür umgerechnet knapp über zwei Euro bezahlt bekommen.
Dies hatte in Südafrika einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, wo viele Arbeitslose auf einen neuen Job durch die Fußball-WM hoffen. Die Global Brands Group hatte in der Vergangenheit erklärt, sie wolle wann immer möglich Fanartikel in Südafrika herstellen lassen.
| © AFP/ch |
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