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Sieger-Rübe flog 132 Meter bei Weitschießen-WM

Veröffentlicht: 11 Oktober 2009 18:03
Verändert : 11 Oktober 2009 18:03

JESBERG - ­ In der nordhessischen Gemeinde Jesberg flogen am Sonntag die Rüben.

Bei der 5. Weltmeisterschaft im Runkelrübenweitschießen kämpften vier Teams mit selbst gebauten Schleudern um den Sieg. Ein Tischlereiteam aus dem Ort verteidigte dabei mit 132 Metern Flugweite seine Vormachtstellung.

Der Titel sei aber "eher von sekundärer Bedeutung", erzählte Organisator Gunnar Trus. "Was wir vor allem wollen, ist eine Riesengaudi ­ für uns Schützen und fürs Publikum."

Die mittelalterlichen Steinschleudern nachempfundenen Geräte befördern das Gemüse mit einer Geschwindigkeit von bis zu 170 Stundenkilometern ins Feld.

Die Teilnehmer tüftelten akribisch an den Geräten. "Die Benutzung von Sprengstoffen, Gas und anderen Hilfsmitteln ist verboten", betonte Trus.

© dpa/nina
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