Luxusschnitzel mit Gold verziert
| Veröffentlicht: | 16 Dezember 2009 16:07 |
| Verändert : | 16 Dezember 2009 16:07 |
AMSTERDAM - Ein paniertes Schnitzel überzogen mit 24-karätigem Blattgold können zahlungskräftige Genießer in der Düsseldorfer Altstadt verzehren.
Das 'goldene Kaiserschnitzel', überzogen mit einer Paste aus weißem Alba-Trüffel und Goldschicht, oben drauf mit schwarzem Sommertrüffel, dürfte mit einem Preis von 150 Euro wohl das teuerste Schnitzel in Deutschland sein.
Und es steht im krassen Gegensatz zu den anderen Fleischstücken auf der Speisekarte des Restaurants, die bei 4,95 Euro anfangen. Denn das Luxusschnitzel wird in einem Selbstbedienungsrestaurant in der Düsseldorfer Altstadt angeboten.
'Gold schmeckt nach nichts'
Das eigentlich Teure an dem Kalbsschnitzel sei nicht das Gold, sondern der Alba-Trüffel (3.000 Euro pro Kilogramm), von dem einige Gramm für die Paste verbraucht würden, sagt Thomas Huber, Mitglied der Geschäftsleitung der Schnitzel-Restaurantkette.
Dagegen würden vom Blattgold nur mehrere Milligramm gebraucht. Eine geschmackliche Entdeckung ist das Edelmetall dabei nicht. "Gold schmeckt nach nichts", sagt Huber. "Es ist aber als Lebensmittelfarbstoff anerkannt." Auch an den Zähnen sei das Blattgold nicht zu spüren. "Man hat zunächst ein eher optisches Empfinden."
Luxusschnitzel geht gut über die Theke
20 bis 30 der Luxusschnitzel verkauft das Restaurant pro Jahr, sagt Thomas Huber, Mitglied der Geschäftsleitung der Schnitzel-Restaurantkette. Einmal habe ein Motorradclub die Vereinskasse geplündert und 20 Portionen auf einmal bestellt.
In Nullkommanichts ist das Luxus-Schnitzel allerdings auch im SB-Restaurant nicht zu bekommen. Eine Woche im Voraus sollte reserviert werden.
| © dpa/mgr |





