Klimaschutz: 'Kamele ausrotten'
| Veröffentlicht: | 13 Januar 2010 09:31 |
| Verändert : | 13 Januar 2010 09:52 |
SYDNEY - Die Ausrottung der als Plage betrachteten Kamele in Australien wäre ein guter Beitrag zum Klimaschutz, hat der Agrarsprecher der Opposition am Mittwoch im Parlament gesagt.
Jedes Kamel rülpse im Jahr eine Tonne Treibhausgase in die Luft, erklärte John Cobb.
Wenn die gesamte Herde von schätzungsweise einer Million Tieren getötet werde, spare das mehr klimaschädliches Gas ein als wenn 300.000 Autos aus dem Verkehr gezogen würden.
Die Labor-Regierung hat einen Fonds aufgelegt, um die Herde zu reduzieren. Cobb findet, das sei allerdings zu wenig und setzt sich für die völlige Ausrottung ein.
Kamele als Transportmittel
Kamele wurden über Pioniere nach Australien gebracht, um ihnen die Reise durch die Wüstenlandschaft zu erleichtern. Als die Tiere nicht mehr gebraucht wurden, hat man die Tiere ausgesetz und sie konnten sich frei vermehren. Die australischen Kamele gelten inzwischen als die größte Herde der Welt.
| © ANP/mgr |
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