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Schlaue Männer gehen weniger fremd

Veröffentlicht: 1 März 2010 14:35
Verändert : 1 März 2010 14:42

AMSTERDAM – Frauen, die Wert auf Monogamie legen, sollten sich am besten einen schlauen Mann suchen.

Britische Forscher haben nämlich festgestellt, dass Männer mit einem hohen IQ am wenigsten fremdgehen.

Die Forscher der British University kamen zu diesem Schluss durch eine neue Analyse von dokumentierten sozialen Trends. Daraus ging auch hervor, dass dieser Zusammenhang bei Frauen keine Rolle spielt.

Der Grund dafür, dass schlaue Männer mehr Wert auf Monogamie legen, soll aus der Evolutionstheorie hervorgehen.

Tausende Versuchspersonen


Wissenschaftler Satoshi Kanazawa hat zwei große amerikanische Studien zu sozialem Verhalten und dem Intelligenzniveau von tausenden Teenagern und Erwachsenen analysiert.

“Wie die empirische Analyse zeigt, ist es wahrscheinlich, dass intelligente Männer mehr Wert auf Monogamie legen als ihre weniger schlauen Artgenossen“ erklärte er gegenüber der britischen Zeitung The Telegraph.

Intelligenz fördert Monogamie

Wie gesagt liegt der Grund für die Zunahme der Monogamie in der Evolution unserer Spezies. Monogamie soll sich schrittweise entwickelt haben: der Urmann zeigte noch relativ wenig Treue und war Kanazawa zufolge eher promiskuitiv vorprogrammiert.

Die heutige, mehr auf Gleichheit eingestellte Gesellschaft soll Männern aber nicht länger den Vorteil mehrerer Bettpartner bieten. Dem Experten zufolge soll Intelligenz hier den Unterschied machen: nur schlaue Männer würden diese evolutionsbedingte Prägung ablegen und neue Verhaltensweisen annehmen können.

Übrigens kamen auch Liberalismus und Atheismus häufiger unter intelligenten Menschen vor. Die Ergebnisse von Kanazawas Untersuchung werden im März in dem Fachmagazin Social Psychology Quarterly veröffentlicht.

© Dnews.de/tb
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