Warnung vor gefälschtem Firefox im Netz
| Veröffentlicht: | 5 Februar 2010 12:57 |
| Verändert : | 5 Februar 2010 12:57 |
AMSTERDAM – Eine gefälschte Version von Mozillas beliebtem Webbrowser Firefox kursiert momentan im Internet.
Der nachgemachte Browser enthält außerdem eine Vielzahl an unerwünschter Software. Das meldet die Sicherheitsfirma eSoft auf ihrem Weblog.
Der Browser wird auf einer Website zum Download angeboten, die der offiziellen Mozilla-Seite zum Verwechseln ähnlich sieht.
Die Fälschung wird mit allerlei unerwünschter Reklamesoftware installiert. Nutzer erhalten außerdem eine "Toolbar" von der Firma Pinball und werden von Pop-Up-Werbung förmlich überschwemmt. Auch installiert sich eine Anwendung für Wetterberichte ungefragt auf den betroffenen PCs.
Verbot von heimlichen Toolbar-Installationen
Auf den ersten Blick ist die nachgemachte Seite für Laien nur schwer zu erkennen. Häufige Internetuser könnten sie aber daran erkennen, dass dort Firefox 3.5 als neueste Version angepriesen wird, es in Wahrheit aber schon längt Firefox 3.6 gibt.
Zwar wird eine Reklametoolbar von Pinball installiert, dennoch ist es unwahrscheinlich, dass die Firma hinter diesem gefälschten Firefox steht, so eSoft. Die Werbung wird in den meisten Fällen von kleineren Unternehmen verbreitet, die sich oftmals nicht an die Regeln halten. Pinball selbst hat jedenfalls in seinen Richtlinien ein Verbot von heimlichen Toolbar-Installationen stehen.
Da Firefox eine Open Source Software ist, dürfen Dritte unter bestimmten Bedingungen eine veränderte Version des Browsers zum Download anbieten. Allerdings sind der Name Firefox und das Design der offiziellen Website rechtlich geschützt. Mozilla könnte daher rechtliche Schritte gegen die Macher der falschen Firefox-Version einleiten. Ob dies allerdings geschieht, ist noch undeutlich.
Die offizielle Firefox-Version kann man hier downloaden.
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