Berliner lassen Hosen vor Google Street View herunter
| Veröffentlicht: | 9 Februar 2010 19:09 |
| Verändert : | 9 Februar 2010 19:16 |
BERLIN - Es kann passieren, dass die Kamera von Google Streetview versehentlich peinliche Szenen einfängt: Leute, die öffentlich urinieren, das Date mit der Prostituieren oder einen Überfall.
Aktivisten hatten darum die Idee, solche unschönen Zwischenfälle bewußt zu inzenieren, um die Arbeit von Google in Berlin zu stören.
Die Mitglieder der Gruppe Free Art and Technology (F.A.T) schaffte es, unbemerkt Peilsender an einem Auto von Google Street View zu befestigen. Das nutzten sie anschließend aus, um den Wagen auf seiner Tour so oft es ging zu "stalken".
Die detaillierten Aufnahmen von Google Street View sind umstitten, weil Kritiker darin eine Verletzung der Privatsphäre sehen.Laut Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner würde "kein Geheimdienst dieser Welt so ungeniert auf Bilderjagd gehen" wie der Internetkonzern.
Auf ihrer Internet-Seite publiziert F.A.T Lab Videos von der Aktion und fordert dazu auf: "Helft uns, ihre Autos zu finden und berichte deinen Freunden von den Untaten von Google Street View".
Auf einem der Videos ist zum Beispiel zu sehen, wie einige der Aktivisten in der unmittelbaren Nähe eines Autos von Google Street View ihre Hosen herunterlassen und in Unterhosen vor der Kamera zu posieren.
| © Dnews.de/kava |





