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Facebook zeigt sich offen für ‘Panikbutton’

Veröffentlicht: 18 März 2010 18:58
Verändert : 18 März 2010 18:58

LONDON – Facebook hat kein Problem mit der Installation eines ‘Panikbuttons’ als Maßnahme gegen Kindermissbrauch.

Das erklärte das Britische Innenministerium gegenüber der BBC. Mit dem Knopf sollen die Nutzer einen "Alarm“ auslösen können, wenn Facebook-Inhalte oder Profile bei ihnen Pädophilieverdacht wecken.

Minister Alan Johnson hat sich am Donnerstag mit Vertretern von Facebook getroffen. Anlass war die Vergewaltigung und der Mord an der 17-jährigen Ashleigh Hall. Ihr Mörder, Peter Chapman, hat das Mädchen über Facebook angelockt. Er wurde unlängst zu 35 Jahren Haft verurteilt.

Kinder schützen

Die britische Kids Task Force findet die Einführung des Buttons "gut“. Sie findet es allerdings auch merkwürdig, dass dafür erst Druck vom Ministerium nötig war.

Im April sollen weitere Gespräche  zwischen Facebook und der "Child Exploitation and Online Protection" (CEOP) stattfinden. Die CEOP ist eine Organisation, die pädophile Aktivitäten online aufspürt und zur Anzeige bringt.

Über einen 'Panikbutton' auf der deutschen Facebook-Seite ist zunächst noch nichts bekannt.

© Dnews.de/tb
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