Frankreich warnt vor 'rektalen Bomben'
| Veröffentlicht: | 5 Oktober 2009 15:26 |
| Verändert : | 5 Oktober 2009 15:43 |
AMSTERDAM - Der französische Geheimdienst warnt vor einer neuen Methode, mit der radikal-islamistische Selbstmordattentäter Anschläge verüben.
Dem Terrornetzwerk El Kaida soll es demnach möglich sein, eine Bombe in der Größe eines Zäpfchens rektal in den Körper eines Attentäters einführen zu können. Das berichten französische Medien am Montag.
Der französische Geheimdienst beschreibt im August in einem Rapport, wie ein Selbstmordattentäter der El Kaida den saudischen Prinz sowie Vize-Innenminister Mohammed ben Nayef einen Besuch abstattete. Der Prinz leitet den Kampf gegen den Terrorismus in Saudi-Arabien. Beim Empfang sprengte sich der Terrorist in die Luft, verfehlte aber seine Ziel, den Prinzen.
Sprengstoffladung im Rektum
Der Selbstmordattentäter hatte den Sprengstoff in seinem Körper versteckt. So konnte er ohne weitere Probleme die Sicherheitskontrollen passieren. Sicherheitsbeamte hatten dem Mann zugestanden, sein Handy bei sich zu behalten, womit er die Sprengstoffladung in seinem Rektum zünden konnte.
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