Hundebesitzer operierte seinen Liebling selbst
| Veröffentlicht: | 7 Februar 2010 20:49 |
| Verändert : | 7 Februar 2010 20:49 |
BARRINGTON – Ein amerikanischer Hundebesitzer konnte sich laut eigenen Angaben keinen Tierarzt leisten und operierte seinen Liebling kurzerhand selbst.
Der 14-jährige Labrador-Mischling holte sich jedoch nach der illegalen Operation des Amateurs eine schwere Infektion und musste ein zweites Mal von einem Tierarzt operiert werden.
Alan MacQuattie, der 63-jährige Besitzer des Labradors, versuchte die Zyste am Bein des Hundes eigenhändig zu entfernen. Er gab an, behindert zu sein und von der Sozialhilfe zu leben, berichtete MSNBC am Freitag.
'OP war nicht nötig'
"In der schweren finanziellen Krise in der wir zurzeit leben, wer zum Teufel soll dir da schon noch weiterhelfen können?“, zitierte MSNBC den Mann. E.J. Finocchio, ein Tierarzt und Präsident eines Tierschutzvereins, nannte die Operation "ein schreckliches Verbrechen.“ Die Operation war nicht nur unnötig, da es sich um eine gutartige Zyste handelte, sondern auch Tierquälerei.
"Ich wollte doch dem Tier nur helfen, das kann doch keine Tierquälerei sein“, so MacQuattie, der letzte Woche eine gerichtliche Aussage verweigerte, in der Zwischenzeit aber seinen Labrador behalten darf.
| © AFP/nina |
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