Obama will Dalai Lama trotz Warnungen aus Peking treffen
| Veröffentlicht: | 2 Februar 2010 21:17 |
| Verändert : | 2 Februar 2010 21:16 |
NASHUA/PEKING - US-Präsident Barack Obama will trotz der Warnungen aus Peking den Dalai Lama treffen.
Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses am Dienstag mit, ohne einen Termin für ein Treffen Obamas mit dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter zu nennen.
Das Verhältnis der beiden Länder wird bereits durch ein US-Waffengeschäft mit Taiwan belastet.
"Um es klar zu sagen, die USA betrachten Tibet als einen Teil von China", sagte der Sprecher weiter. Die US-Regierung sei jedoch über die Menschenrechte und die Art und Weise, wie die Tibeter behandelt würden, beunruhigt. Die USA forderten die chinesische Führung auf, die einzigartigen kulturellen und religiösen Traditionen zu schützen.
Dalai Lama reist in die USA
Der Dalai Lama will am 16. Februar für zehn Tage in die USA reisen. Obama war im November in den USA kritisiert worden, weil er vor seiner ersten Reise nach Peking nicht mit dem Dalai Lama zusammentraf.
Die Beziehungen zwischen China und den USA sind derzeit angespannt, weil Washington am Wochenende ein Rüstungsgeschäft mit Taiwan angekündigt hatte. Peking setzte daraufhin die militärische Zusammenarbeit mit Washington aus und kündigte Sanktionen gegen die an dem Geschäft beteiligten US-Firmen an.
| © AFP/kava |
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