Schwarz-gelbe Koalition in NRW ohne Mehrheit
| Veröffentlicht: | 3 Februar 2010 11:39 |
| Verändert : | 3 Februar 2010 11:39 |
HAMBURG - Rund drei Monate vor der nordrhein-westfälischen Landtagswahl kann die schwarz-gelbe Regierungskoalition nicht auf eine Mehrheit bauen.
CDU und FDP kämen derzeit auf 47 Prozent der Stimmen, während SPD, Grüne und Linke zusammen 48 Prozent erhielten, ermittelte das Umfrageinstitut Forsa im Auftrag des Magazins Stern in einer repräsentativen Wählerbefragung, die am Mittwoch in Hamburg veröffentlicht wurde.
Die Christdemokraten lägen der Umfrage zufolge bei 41 Prozent und damit knapp vier Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis bei der Landtagswahl 2005. Die FDP könnte wie damals mit etwa sechs Prozent der Stimmen rechnen.
Auf die SPD würden 32 Prozent der Stimmen entfallen, was einem Minus von gut fünf Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl von 2005 entspricht. Die Grünen würden sich um knapp fünf Prozentpunkte auf elf Prozent steigern. Die Linke liegt in der Stern-Umfrage bei derzeit fünf Prozent.
Kein Feinbild mehr
Die CDU unter Rüttgers habe bei der Landtagswahl 2005 stark von der damaligen Abneigung vieler Wähler gegen rot-grüne Bündnisse profitiert, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. Dieses Feindbild sei jetzt entfallen.
Die FDP in Nordrhein-Westfalen sei dagegen in den momentanen Abwärtssog der Bundespartei geraten, nachdem sie in Umfragen zeitweise auf bis zu 13 Prozent gekommen sei. Der SPD fehle dagegen zugkräftiges Personal, erklärte der Meinungsforscher. So habe deren Spitzenkandidatin Hannelore Kraft in einer anderen Forsa-Umfrage vor zwei Wochen "um Längen" hinter Rüttgers gelegen.
Darin waren die Bürger gefragt worden, wen sie bei einer Direktwahl des Ministerpräsidenten bevorzugen würden.
| © AFP/jj |
Weitere Nachrichten: Politik
- SPD kritisiert Westerwelles Attacken
- Westerwelle geht zum Angriff über
- Israel beschließt Sperranlage an Grenze zu Ägypten
- EU: Alleingang bei Iran-Sanktionen?
- Guttenberg: Konzept für verkürzten Wehrdienst fertig
- Rösler plant behutsame Umstellung auf Kopfpauschale
- Aigner: Nährstoff-Angaben werden Pflicht
- Roth möchte Grünen-Parteichefin bleiben
- Westerwelle soll 'persönlich vernichtet' werden
- Russland und USA einig über nukleare Abrüstung
- Ministerpräsident bei Wahl im Irak vorn
- Kein Verbot von Live-Berichten über Taliban-Anschläge
- Neue Vorwürfe gegen SPD-Landeschef Stegner
- Lafontaine will weiter auf Bundesebene mitmischen
- Regierungsgegner marschieren auf Bangkok zu
- Islamkonferenz auf der Kippe - Misstöne im Dialog
- Linke wirbt für Regierungsbeteiligung in NRW
- Hoch geschätzte CDU-Politikerin Laurien ist tot
- Weiterer General wegen Kundus-Affäre entlassen
- 'Schwarz-Rot' ist Wunschbündnis der Deutschen
- Frühere Porno-Regisseurin will ins britische Parlament
- Sarkozy muss Wahlschlappe befürchten
- Merkel stärkt Westerwelle in Reise-Debatte
- Koalitionszwist: Roth kritisiert Köhlers Schweigen
- Israel riegelt Westjordanland für 48 Stunden ab
- Erdogan sagt Schweden-Besuch ab
- Lindner verteidigt Westerwelles Auslands-Delegationen
- Innenminister will Muslim-Vereinen entgegenkommen
- Schulbesuch für Kinder illegaler Zuwanderer geplant
- Obama spendet Nobelpreis-Geld
- Union stellt sich hinter Röslers Pharmapläne
- Oppositionelle sammeln Unterschriften für Putin-Rücktritt
- Schavan fordert Verbesserungen bei Bologna-Studienreform
- USA sehen Verstöße gegen Menschenrechte in Deutschland
- Westerwelle weist neue Mitreise-Vorwürfe zurück
- Muslim-Vereine prüfen Ausstieg aus Islamkonferenz
- Gabriel: Atomindustrie im Fall Asse verantwortungslos
- Ukraine: Ex-Finanzminister Asarow neuer Regierungschef
- Bosbach lehnt Verschärfung von Waffenrecht ab
- Karsai bereit für Gespräche mit Mullah Omar
- Obama von Briefeschreibern als 'Idiot' beschimpft
- Palästinenserpräsident erteilt Gesprächen mit Israel Absage
- Merkel zu Arbeitsbesuch in Den Haag
- Europarat: Schallwellen gegen Jugendliche verbieten
- Grüne werfen Sarrazin Rechtspopulismus vor
- 'Europa bedeutet, die geistigen Landkarten anzupassen'
- Birmas Junta schließt Suu Kyi von Wahl aus
- Westerwelle baut deutsch-brasilianische Beziehungen aus
- Ministerin will Schutz vor Missbrauch verbessern
- Wilders: 'Spektakuläre Fortsetzung' des Anti-Islamfilms





