Indien bietet Pakistan wieder Gespräche an
| Veröffentlicht: | 4 Februar 2010 20:04 |
| Verändert : | 4 Februar 2010 20:09 |
NEU DELHI - Nach den tödlichen Anschlägen in Mumbai im November 2008 wollen Indien und Pakistan erstmals auf Außenminister-Ebene wieder Gespräche führen.
Dabei soll es um die Bekämpfung von Terrorismus sowie um alle anderen Themen gehen, die eine "Atmosphäre des Friedens und der Stabilität" schaffen könnten, wie am Donnerstag aus indischen Regierungskreisen verlautete. Das pakistanische Außenministerium begrüßte das Angebot.
Die Gespräche sollten unvoreingenommen geführt werden, hieß es in den indischen Regierungskreisen weiter. Auch über mögliche Ergebnisse solle nicht im voraus geurteilt werden.
Friedensdialog unterbrochen
Die beiden Atommächte Indien und Pakistan hatten 2004 einen Friedensdialog begonnen, vor allem wegen der umstrittenen Himalaya-Region Kaschmir. Nach den Anschlägen im November 2008 in Mumbai verschlechterten sich die ohnehin angespannten Beziehungen rapide.
Indien macht die verbotene Islamisten-Organisation Lashkar-e-Taiba in Pakistan für die Angriffe verantwortlich, bei denen eine Gruppe von Attentätern zwei Luxushotels und andere Ziele attackiert hatte. Dabei wurden 166 Menschen getötet.
| © AFP/kava |
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