Iran räumt Misshandlung von Oppositionellen ein
| Veröffentlicht: | 6 August 2009 16:34 |
| Verändert : | 6 August 2009 16:35 |
TEHERAN - Die iranische Polizei hat die Misshandlung inhaftierter Oppositioneller in einem Gefängnis in Teheran eingeräumt.
Es sei ein "Fehler" gewesen, einige der bei den Protesten gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl im Juni festgenommen Demonstranten aus dem überfüllten Evin-Gefängnis in die Haftanstalt Kahrisak im Süden der Hauptstadt zu verlegen, teilte die Polizei in einer am Donnerstag von der Nachrichtenagentur Isna verbreiten Erklärung mit.
Eine Untersuchung ergab demnach, dass es dort "Vernachlässigungen" und andere Regelverstöße gab. Zwei Beamte seien bereits dafür bestraft worden, dass sie Gefangene verprügelten, erklärte die Polizei. Die Verantwortlichen in der Haftanstalt seien ihrer Posten erhoben worden.
Chamenei: Keine 'Ungerechtigkeit' gegen Demonstranten
In der vergangenen Woche hatte der oberste geistliche Führer Ayatollah Ali Chamenei angeordnet, das Gefängnis wegen nicht erfüllter "Standards" zu schließen. Chamenei habe befohlen, dass es keine "Ungerechtigkeit" gegen inhaftierte Demonstranten geben dürfe, hatte der Chef des Nationalen Sicherheitsrats, Said Dschalili, zur Begründung gesagt. Zuvor hatte es Berichte über den Tod von zwei Demonstranten in dem Gefängnis gegeben.
| © AFP/fhg |
Weitere Nachrichten: Special: Iran
- Iran setzt Prozess gegen Demonstranten fort
- 'In iranischer Haft vergewaltigte Frau untergetaucht'
- Ahmadinedschad fordert Bestrafung für Oppositionsführer
- Nordkorea wollte Waffen an Iran liefern
- Chamenei: Opposition nicht vom Ausland gesteuert
- Interpol sucht iranischen Minister-Kandidaten
- 'Iranische Behörden verbieten reformorientierte Zeitung'
- Iran entlässt Französin Reiss aus Haft
- Erstmals Frauen als Ministerinnen im Iran
- Massenprozess gegen Oppositionelle im Iran
- Iran will Französin gegen Kaution freilassen
- Opposition: 'Fast 70 Tote bei Protesten im Iran'
- Nobelpreisträgerin fordert Neuwahlen im Iran
- Irans Opposition beklagt Vergewaltigungen im Gefängnis
- Iran räumt Misshandlung von Oppositionellen ein
- Iran: Ahmadinedschad legt Amtseid ab
- Iran: Gefängnispersonal wegen 'Misshandlungen' vor Gericht
- Erneut Tausende auf Teherans Straßen
- Ahmadinedschads Wahlsieg wird formell bestätigt
- Mussawi erhebt Foltervorwürfe gegen Justiz im Iran
- 100 Oppositionelle im Iran vor Gericht
- Iran: Deutsche Firma droht Demonstranten zu kündigen
- Polizeigewalt gegen Demonstranten im Iran
- Ahmadinedschad fordert Freilassung aller Demonstranten
- Chamenei ordnet Schließung von Gefängnis an
- 'Sonderkommission im Iran überprüft Lage der Gefangenen'
- Kein Ende der Proteste gegen Ahmadinedschad im Iran
- Ausschreitungen bei Freitagsgebet in Teheran
- Chef der iranischen Atombehörde zurückgetreten
- BND: Iran-Atombombe in sechs Monaten
- Präsident Iran: 'Freieste Wahl der Welt'
- SMS-System in Teheran erneut abgeschaltet
- EU bestellt alle iranischen Botschafter ein
- Iran stellt Mitarbeiter der britischen Botschaft vor Gericht
- Wächterrat bestätigt Wahlergebnis im Iran
- Ahmadinedschad will Tod von Neda untersuchen
- Fünf Mitarbeiter der britischen Botschaft im Iran freigelassen
- Irans Wächterrat beginnt mit teilweiser Neuauszählung
- Teheraner versammeln sich für Trauerfeier
- Mitarbeiter der britischen Botschaft festgenommen
- Mussawi lehnt Kompromissvorschlag des Wächterrates ab
- Ahmadinedschad droht dem Westen
- Arzt flieht aus dem Iran nach Hilfe für Neda
- Lichterkette von 1.000 Exiliranern in Hamburg
- Iranische Presse startet Gegenoffensive im Fall Neda
- Irans Präsident warnt Obama
- 140 Menschen seit Wahl im Iran festgenommen
- USA laden iranische Diplomaten wieder aus
- Iran: Karubi sagt Trauermarsch ab
- Obama verurteilt Gewalt im Iran





