Obama will China weiter zur Marktöffnung drängen
| Veröffentlicht: | 4 Februar 2010 09:20 |
| Verändert : | 4 Februar 2010 09:20 |
WASHINGTON - US-Präsident Barack Obama will China und andere Staaten beharrlich zur weiteren Öffnung ihrer Märkte drängen und sich zugleich gegen eigene Handelsschranken stellen.
"Unser Ansatz ist eine härtere Durchsetzung existierender Regeln, um mit konstantem Druck auf China und andere Länder eine Öffnung ihrer Märkte zu erreichen", sagte Obama am Mittwoch vor demokratischen Senatoren.
"Uns abzuschotten...wäre ein Fehler", betonte er aber. "Ich wäre nicht dafür, unsere Handelsbeziehungen mit China zurückzuschrauben."
Strittige Währungsfrage
Obama schnitt auch die strittige Währungsfrage mit China an, allerdings ohne das Land beim Namen zu nennen. "Eine der Herausforderung, der wir uns international stellen müssen, sind Wechselkurse (...). Wir müssen sicherstellen, dass unsere Güter nicht künstlich teuer gemacht, während ihre Güter künstlich verbilligt werden", sagte Obama. Europäer und Amerikaner fordern seit langem, den chinesischen Yuan aufzuwerten, um diesem Effekt entgegenzuwirken.
Reifenimporte mit Strafzöllen belegt
Obamas Regierung hatte voriges Jahr chinesische Reifenimporte mit Strafzöllen belegt. Die Beziehungen beider Länder hatten sich in jüngster Zeit verschlechtert, weil Washington eine milliardenschwere Waffenlieferung an Taiwan plant. Zudem will Obama den Dalai Lama treffen, der von Peking als Separatist betrachtet wird.
| © dpa/bas |
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