OECD-Bericht kritisiert Deutschland wegen Geldwäsche
| Veröffentlicht: | 5 Februar 2010 08:14 |
| Verändert : | 5 Februar 2010 08:14 |
BERLIN - Gegen die Bundesregierung sind nach Presse-Informationen schwere Vorwürfe erhoben worden wegen nachlässiger Geldwäsche-Bekämpfung in Deutschland.
Die internationale Finanzarbeitsgruppe FATF bei der OECD werde am 17. Februar in Abu Dhabi einen Bericht vorbringen. Der Entwurf liege der Bild-Zeitung vor, berichtet das Blatt.
Deutschland sei vom US-Außenministerium als "großes Geldwäsche-Land" eingestuft worden. Mehr als 100 Milliarden Euro verliere Deutschland durch Steuerhinterziehung und Steuerbetrug, heiße es im Bericht weiter unter Berufung auf Ex-Finanzminister Peer Steinbrück.
Nach Angaben der Zeitung falle Deutschland bei 22 von 49 Prüfkriterien durch. 17-mal erhalte Deutschland die Bewertung "teilweise genügend" und 5-mal "ungenügend". Der Bericht kritisiere zudem "potenzielle Sicherheitslücken" bei der Geldwäscheabteilung des Bundeskriminalamtes.
| © dpa/nina |
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