Steuerfahnder verdächtigen deutschen Großindustriellen
| Veröffentlicht: | 5 Februar 2010 11:30 |
| Verändert : | 5 Februar 2010 11:30 |
HAMBURG - Steuerfahnder haben offenbar einen deutschen Großindustriellen ins Visier genommen.
Ermittler aus Nordrhein-Westfalen verdächtigten den Münchner Industriellen Robert Schuler-Voith, mehrere Millionen Euro über einen Trust auf den Kaimaninseln vor dem deutschen Fiskus versteckt zu haben, berichtete die Financial Times Deutschland am Freitag.
Bereits im vergangenen Dezember hätten Fahnder seine Villa durchsucht und dabei umfangreiches Material sichergestellt.
Eine der reichsten Familien Deutschlands
Die Familie Schuler-Voith zählt dem Bericht zufolge zu den reichsten in Deutschland. Ihr gehört demnach unter anderem der Maschinenbauer Schuler AG, zudem ist sie über eine Beteiligungsgesellschaft Hauptaktionär des Haushaltswarenherstellers Leifheit.
Die Hausdurchsuchung in München steht laut "FTD" in Verbindung mit weitreichenden Ermittlungen gegen Kunden der Schweizer Privatbank Julius Bär. Schuler-Voith wollte zu dem Fall nicht Stellung nehmen. Er gebe grundsätzlich keine Interviews und werde sich auch hierzu nicht äußern, hieß es aus dem Büro des Industriellen.
| © AFP/kava |
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