Forscher: Ende aller Zeiten ist näher als gedacht
| Veröffentlicht: | 28 Januar 2010 10:44 |
| Verändert : | 28 Januar 2010 10:43 |
CANBERRA - So wie Autos ihr Benzin verbrauchen, verliert auch das Weltall seine Energie - nur geht das langsamer von Statten.
Sonnen verbrennen ihre Materie und ganze Galaxien werden zu schwarzen Löchern. Aber wie weit ist dieser Prozess fortgeschritten? Weiter, als bisher gedacht, meinen jedenfalls Wissenschaftler von der Australian National University .
Sie haben die so genannte Entropie des Universums berechnet. Mit dieser Maßeinheit läßt sich das Ausmaß von Chaos berechnen. Je größer die Entropie, desto weniger Energie steht zur Verfügung.
Die Wissenschaftler haben alle Faktoren, die zur Entropie beitragen, zusammengerechnet und kamen auf eine Zahl, die 30 Mal so hoch ist wie die Ergebnisse früherer Schätzungen.
Den Grund dafür sehen sie in superschweren schwarzen Löchern in der Mitte von Galaxien.
Endstadium des Weltalls
Irgendwann wird das Weltall ein Stadium erreichen, in dem alle Energie gleichmäßig verteilt ist. Dann wird die Entropie des Alls ihren Maximalwert erreicht haben und die Temperatur wird überall bei etwa Null Grad liegen.
Wie lange es noch dauert, bis es soweit ist, ist noch unklar. Die Forscher sehen ihr Ergebnis auch eher als einen ersten Schritt an, um auf diesem Gebiet mehr Wissen zu erlangen: Ihr Endziel ist es, genau zu berechnen, wie lange das unausweichliche Ende des Universums noch auf sich warten lässt.
| © Dnews.de/kava |
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