Dinosaurierfund schließt Lücke in Evolutionsforschung
| Veröffentlicht: | 28 Januar 2010 21:35 |
| Verändert : | 28 Januar 2010 23:05 |
WASHINGTON - US-Wissenschaftler haben die Überreste einer bisher unbekannten Dinosaurierart entdeckt, die zur Familie der Alvarezsauriden gehört.
Dieser Fund beweist gleichzeitig, dass die Alvarezsuariden nicht von den Urvögeln abstammen.
Das fast vollständige, drei Meter lange Fossil, das in der Wüste Gobi in China entdeckt wurde, werde die Familie der Alvarezsauriden in der Evolution noch mehr von der Gruppe der Vögel abgerückt, erklärte Jonah Choiniere, Paläontologe an der George Washington Universität.
Er ist einer der Entdecker des neuen, wissenschaftlich als Haplocheirus soller bezeichneten Dinosauriers, und veröffentlichte seine Erkenntnisse in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.
Übergangsfossil
Der Haplocheirus sei ein Übergangsfossil, da er eine noch frühere Evolutionsphase der Vorderbeine der Alvarezsauriden zeige. Der Fund bestätige die Vermutung, dass diese Dinosaurierfamilie schon zum Ende des Jura vor 160 Millionen Jahren gelebt habe, erklärte der Wissenschaftler.
Der Haplocheirus weise mehrere Merkmale auf, die ihn als Mitglied der Alvarezsauriden auszeichnen, die nicht fliegen können, von denen wegen ihres Körperbaus jedoch vermutet wurde, dass sie von den Urvögeln abstammen. Der Haplocheirus beweist der Studie zufolge, dass die Alvarezsauriden sich parallel zu den Vögeln entwickelt haben.
| © AFP/nina |
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