Pluto verändert seine Farbe
| Veröffentlicht: | 4 Februar 2010 22:58 |
| Verändert : | 5 Februar 2010 11:42 |
AMSTERDAM - Astronomen sind überrascht von den neuesten Fotos, die das Weltraumteleskop Hubble vom Zwergplaneten Pluto liefert.
Heute hat die NASA die bisher genauesten Bilder des Zwergplaneten Pluto veröffentlicht. Darauf ist zu sehen, dass sich die Oberfläche des Pluto mit den Jahreszeiten ändert. Am Auffälligsten: Pluto hat auf den Bildern eine deutlich intensivere Rotfärbung, als auf allen anderen Aufnahmen aus den vergangenen Jahrzehnten.
Laienhaft könnte man die bisherige Farbe von Pluto mit dem Gelborange von flüssigem Honig vergleichen. Nun hat der Rot-Anteil in seiner Farbe um 20 Prozent zugenommen, wie Astronomen meinen. Nach Angaben der NASA-Wissenschaftler verändert sich die Oberfläche des Zwergplaneten stärker als die jedes anderen Himmelskörpers im Sonnensystem.
Zyklus von 248 Jahren
Die Veränderung führen die Astronomen auf die Jahreszeiten zurück: Das Eis an der Oberfläche des von der Sonne bestrahlten Pols schmilzt, während es am gegenüberliegenden Pol wieder gefriert. Der Jahreszeiten-Zyklus auf dem Zwergplaneten dauert übrigens 248 Jahre.
Obwohl der Pluto eine Art Publikumsliebling unter den Planeten ist, gibt es wegen seiner geringen Größe und der weiten Entfernung von der Erde nur wenig Informationen über seine Beschaffenheit. Auch die Aufnahmen, die Hubble liefert, sind zu grob, um das Geheimnis seiner Geologie zu lüften.
| © Dnews.de/kava |
Weitere Nachrichten: Wissenschaft
- Fortschritt bei Erforschung von Contergan
- Britische Forscher kommen dem Gedankenlesen immer näher
- 'Fleischfressende Pflanze entwickelte sich als Kotfresser'
- Eltern vererben weniger Genmutationen als gedacht
- Funktionsfähiges Jetpack kommt auf den Markt
- Genmaterial ausgestorbener Vögel aus Eiern gewonnen
- Large Hadron Collider wird ein Jahr still gelegt
- Neue Technologie: Reise zum Mars in 40 Tagen
- Männer haben im Alter viel mehr Sex als Frauen
- Kosmische Strahlung beeinflusst Klima nicht
- Schmerzmittel können Gehör beschädigen
- Erdbeben verschiebt Stadt in Chile um drei Meter
- Chamäleonzunge auch bei Kälte blitzschnell
- Weltweit erster Fischtrawler mit Drachensegel
- Fett ist möglicherweise sechster Geschmackssinn
- Schlafgewohnheiten: Asiaten schlafen besonders gut
- Diamanten-'Eisberge' und -ozeane auf Neptun und Uranus
- Von wegen 'Frau am Steuer' - neue Studie
- Seltene Elefanten-Zwillingsgeburt in Thailand
- Magnetische Impulse können Migräne stoppen
- Langer Winter wird Fischen zum Verhängnis
- Südsternwarte fotografiert 'Sternenkindergarten'
- Studie bestätigt: Dinos straben durch Meteoriten aus
- Da Vincis unvollendetes Werk am PC simuliert
- Heuschrecken fühlen sich immer wohler in Deutschland
- Nordpolarmeer setzt klimaschädliche Gase frei
- Raumsonde auf 'Tuchfühlung' mit Marsmond
- Neues Wort für 28-stellige Zahl
- Forscher erstellen Katalog der Darmbakterien-Gene
- Tasmanischen Inseln droht die Invasion der Teufel
- Archäologen legen Grab von mysteriöser Königin frei
- Spürhunde sollen nach Krebs schnüffeln
- ‘Dinosaurierfressende Schlange entdeckt’
- Die Nase als Waffe bei der Verbrechensbekämpfung
- NASA entdeckt Eis auf dem Mond
- Erdbeben in Chile hat Tage auf der Erde verkürzt
- Werbung verantwortlich für junge Raucher
- 'Planet Earth Calling': Kuriose Nachrichten an Außerirdische
- Rekordhalter warnt vor Risiken Fallschirmsprungrekord
- 'Glück macht selbstsüchtig und gierig'
- Gespensterfisch mit durchsichtigem Kopf gefilmt
- Genfer Teilchenbeschleuniger LHC läuft wieder
- Rentner findet Dinosaurier-Fossil in seinem Garten
- 'Raumstation' für Meeresforscher
- 'Neuer Eisberg nicht durch Klimawandel'
- Ägypten: Götterspeisen waren 'Junk-Food'
- Neuer Riesen-Eisberg in der Antarktis
- Größtes solarbetriebenes Boot vom Stapel gelaufen
- Grizzlybären erobern Lebensraum der Eisbären
- Online-Atlas sagt Klimawandel in Deutschland voraus





